Die Welthungerhilfe hat eine Versorgungskette ins bisher unzugängliche Irrawaddy-Delta aufgebaut. Täglich erreichen rund 25 Tonnen Hilfsgüter das Katastrophengebiet. "Unsere Arbeit läuft seit über einer Woche gut. Bald können wir bis zu 50.000 Menschen erreichen", berichtet Angela Schwarz, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Myanmar. "Ohne unsere birmanischen Kollegen, deren Einsatz in den zerstörten Gebieten oftmals die Grenze des Erträglichen überschreitet, wäre dies nicht möglich", betont Angela Schwarz.
"Bislang kaufen wir die benötigten Hilfsgüter im Land selbst", sagt Angela Schwarz. Täglich fahren von Rangun aus fünf LKWs mit jeweils fünf Tonnen Gütern beladen in die schwer zerstörte Stadt Bogale. Nur weil die Wagen von birmanischen Kollegen gefahren werden, können sie die Kontrollpunkte der Regierung ungehindert passieren. Von Bogale aus gelangen die Hilfsgüter mit kleinen Booten über schwer passierbare Flussarme in die südlichen Dörfer. Hier waren die Menschen seit der Katastrophe von jeder Versorgung abgeschnitten. Jede Familie erhält Nahrungsmittel für mindestens zwei Wochen sowie Eimer, Seile und Planen zum Auffangen des Regenwassers.
Die Welthungerhilfe begrüßt die Entscheidung der Regierung in Birma, Hilfe über die ASEAN-Staaten ins Land zu lassen. "Wir hoffen, dass nun endlich mehr Opfer versorgt und auch die ersten Schritte für den wichtigen Wiederaufbau des Landes eingeleitet werden können", betont Angela Schwarz.
(PM: Welthungerhilfe)
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