Die Welthungerhilfe gehört zu den wenigen Organisationen, die sofort nach der Katastrophe mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen konnte, weil sie bereits seit 2002 im Land tätig ist. In Rangun wurde über einheimische Partnerorganisationen Hilfe geleistet. Im Irrawaddy-Delta kann die Welthungerhilfe seit zehn Tagen mit lokalen Mitarbeitern den Menschen helfen. 20.000 Menschen konnten dadurch dringend benötigte Nahrungsmittel erhalten.
Experten aus dem Nothilfeteam warten seit Beginn der Katastrophe in Rangun darauf, die einheimischen Kollegen endlich direkt vor Ort zu unterstützen. Sie sollen vor allem internationale Standards bei der Verteilung der Hilfsgüter sicherstellen sowie technisches Fachwissen in der Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung vermitteln. Auch bei der Planung des Wiederaufbaus ist ihr Wissen unerläßlich. "Wenn wir wirklich auch die internationalen Mitarbeiter im Delta einsetzen dürfen, können wir unsere Hilfe langfristig ausweiten und intensivieren", betont Angela Schwarz.
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