Nach einem Bombenfund am Dienstag in Berlin-Wilmersdorf mussten 5000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Arbeiter Samariter Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter Unfall Hilfe (JUH), betreuten rund 600 Personen, die nicht bei Freunden oder Bekannten untergekommen waren.
Am Dienstag gegen 15:40 Uhr fand ein Baggerfahrer bei Tiefbauarbeiten in der Mecklenburgischen Straße 92 in Berlin-Wilmersdorf eine 500 Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, was zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen führte. Im Umkreis von 500 Metern mussten rund 5000 Menschen ihre Wohnungen und Geschäfte zur Sicherheit verlassen. Nach Polizeiangaben dauerte die Evakuierung bis in die frühen Morgenstunden an.
Die Hilfsorganisationen waren mit 20 Fahrzeugen und insgesamt acht Schnelleinsatzgruppen Betreuungsdienst (SEG Betreuung) und zwei Schnelleinsatzgruppen für Sanitätsdienst (SEG San) im Einsatz. Das DRK stellte nach eigenen Angaben zusätzlich fünf Notärzte und zwei Notarztwagen (NAW).
Sammelpunkte wurden in drei Schulen und im Stadion Wilmersdorf eingerichtet. Hier betreuten die Helfer der Hilfsorganisationen die sechshundert Evakuierten und versorgten sie mit Lebensmitteln und bereiteten ihnen ein provisorisches Nachtlager mit Liegen und Decken.
Am Mittwoch gegen 8:40 Uhr durften die Anwohner wieder zurück in ihre Häuser. Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) sprengten gegen 8:15 Uhr den Zünder der Bombe und machten sie somit unschädlich. Danach brachten Entschärfer des LKA die Bombenreste zum Sprengplatz Grunewald. Es gab keine Verletzten.
Mister Wong
Webnews
Icio
Oneview
Kledy
FAV!T
Favoriten
Seekxl
Social Bookmarking
BoniTrust
Bookmarks.cc
Newskick
Newsider
Linksilo
Readster
Yigg
Linkarena
Simpy
Yahoo
Technorati
Googlize this
Blinklist
Facebook
Wikio
