Seit gestern Abend frage das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bei diversen Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an, ob sie Zelte für China spenden wollen, teilt der Alarmdienst des DRK Westfalen-Lippe mit.
„In Abstimmung mit dem DRK-Bundesverband halten wir es für wenig sinnvoll, diese Aktion zu unterstützen“, heißt es weiter.
Das DRK leiste seine Hilfen in China im Rahmen der Gesamthilfen des Chinesischen Roten Kreuzes, deshalb sei eine Weitergabe von DRK-Hilfsgütern als staatliche Hilfen nicht sachgerecht. Kostengünstiger erscheine es zudem, Hilfsgüter im Land selbst oder in Nachbarländern zu beschaffen, wie es auch im allgemeinen praktiziert werde. Das DRK sendet derzeit mehrere tausend in Pakistan beschaffte Zelte in die chinesische Provinz Sichuan.
Die Abfragen scheinen allerdings unbeabsichtigt an die Kreisverbände geraten zu sein, da sie seitens des Bundes lediglich an die Bundesbehörden (Bundeswehr, Bundespolizei, Bundesanstalt THW) versendet worden sein sollen.
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