Im, am 30.September veröffentlichten, „Pestizidtest für Kräuter und Gewürze 2008“ fällt Greenpeace ein vernichtendes Urteil für viele der untersuchten Produkte. Demnach würden sogar zwei Proben die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten. Diese Behauptungen seien falsch und führten zur Verunsicherung bei Verbrauchern und Handel, meint der Fachverband der Gewürzindustrie e.V. in seiner Stellungnahme vom 1. Oktober.
Die Fakten sähen erfreulicherweise anders aus: Keine der untersuchten Proben überschreite die gesetzlich zugelassenen Höchstmengen für Pflanzenschutzmittel, heißt es. Ferner wird behauptet, Greenpeace habe Werte falsch angewandt und sei so zu unrichtigen Ergebnissen gekommen. So habe Greenpeace zum Beispiel den Grenzwert für frische Paprika auf getrocknete Paprika angewendet, was zu einer rechtlich falschen Bewertung geführt habe.
Auch weist der Fachverband auf Widersprüche des Pestizidtests hin, und kritisiert die von Greenpeace "willkürlich" festgelegten Grenzwerte, die gesetzlich nicht geregelt oder festgelegt seien.
Nach Meinung des Fachverbandes diene die Greenpeace-Veröffentlichung erkennbar dazu, „spektakuläre, irreführende und verunsichernde Meldungen in die Welt zu setzen“, sie sei unseriös und geeignet, Verbraucher zu verunsichern und den Ruf der betroffenen Unternehmen zu schädigen.
Zur original Pressemeldung vom Fachverband der Gewürzindustrie e.V.
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