(Pressemeldung des DRK Landesverband Nordrhein e.V.)
Essen/Düsseldorf, 18.2.2010. Mitarbeiter des Unternehmens haben nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti 511.000 Euro gesammelt. Der Konzern hat diese Summe verdoppelt. Auf einer Pressekonferenz in der Geschäftstelle des DRK-Kreisverbandes Essen überreichte RWE-Personalvorstand Alwin Fitting heute dem Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Clemens Graf von Waldburg-Zeil, einen Scheck über 1,022 Millionen Euro.
Das Geld fließt in die langfristige medizinische Versorgung in Carrefour, einer Stadt in der Nähe der Hauptstadt Port-au-Prince. Geplant ist dort der Aufbau eines zerstörten Krankenhauses und die Ausstattung dieser Klinik mit modernen medizinischen Geräten. „Mit Ihrer Spende haben Sie die Hälfte des Krankenhausbaus finanziert“, so DRK-Generalsekretär Graf von Waldburg-Zeil. Er dankte den Mitarbeitern und dem Unternehmen für diese großartige Unterstützung.
„RWE legt großen Wert darauf, dass das Spendengeld in ein nachhaltiges Projekt fließt“, so RWE-Personalvorstand Alwin Fitting. „Wir werden den Aufbau des Krankenhauses intensiv begleiten und über den Fortgang Bericht erstatten.“ Mit dem DRK habe das Unternehmen schon bei der Tsunami-Katastrophe vor fünf Jahren gute Erfahrungen gemacht. Auch damals spendeten Mitarbeiter und Unternehmen einen hohen Betrag, der in sinnvolle und nachhaltige Wiederaufbauprojekte geflossen sei. „Davon konnten wir uns überzeugen.“
Fitting betonte, dass das Engagement des Unternehmens mit der heutigen Scheckübergabe nicht beendet sei. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Unternehmen wahr - nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland, denn wir sind Teil dieser Gesellschaft.“
Auch Günter Reppien, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RWE-Konzern, hob hervor, wie wichtig es Mitarbeiterschaft und Unternehmen sei, zu sehen, dass die Spende gut angelegt sei. „Ich finde es gut, dass wir ein Projekt wie das Krankenhaus festschreiben konnten.“
Besonderes Highlight der Pressekonferenz war die Teilnahme von Claus Muchow. Der Rotkreuzhelfer aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe war erst vor wenigen Tagen aus Haiti zurückgekehrt. Als Helfer der ersten Stunde leitete er den Aufbau des DRK-Feldhospitals, das die medizinische Versorgung von rund 250.000 Menschen in Haiti gewährleistet. Das Feldhospital besteht aus vielen schnell aufbaubaren Zelten. „Ende Mai aber kommt die Regenzeit, und im Sommer rechnen wir mit heftigen Wirbelstürmen. Da ist es wichtig, feste Strukturen zu schaffen.“
Vor und nach der Pressekonferenz informierte er Michael Brand, Rotkreuzhelfer aus dem DRK-Kreisverband Essen, über die Arbeitsbedingungen vor Ort. Denn Brand wird Mitte kommender Woche mit dem DRK nach Haiti fliegen. Für den 38jährigen Elektroinstallateur ist es der erste Auslandseinsatz. Er wird als Elektriker dafür sorgen, dass das medizinische Personal problemlos arbeiten kann. Aus dem DRK-Verbandsgebiet Nordrhein werden ihn als DRK-Delegierte mit unterschiedlichen Aufgaben die Auslandshelfer Sabine Günnel (Jülich), Karl-Philipp Gawel (Jülich), Christian Ehser (Langerwehe/Düren) und Rainer Sitter (Moers) begleiten.
Posted: 2010-02-18 21:59:00Author:
Mister Wong
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