(Pressemeldung des DRK Landesverband Nordrhein e.V.)
Düsseldorf/Islamabad, 31.8.2010. Mario Lennartz, Rotkreuzler aus Nordrhein und zurzeit DRK-Delegierter in Pakaistan, schrieb heute aus dem Katastrophengebiet:
Wir sind nach etwas beschwerlichem Weg aus Islamabad nach Rajanpur, etwa zwei Tagesreisen im Süden des Destriktes Punjab, angekommen. Wir hatten 10 LKWs gemietet um das Material unserer TWS15 ERU ins Einsatzgebiet zu bringen.
TWS 15 ERU bedeutet: Eine Emergency Response Unit (Schnelleinsatzgruppe) die Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Material zur Seuchenvorsorge für 15.000 Menschen mit sich führt, und somit in dieser Flutkatastrophe hervorragend helfen kann, bestehend aus drei Deutschen und zwei Österreichern.
Für diese zehn LKWs ist es in den überfluteten Gebieten natürlich nicht einfach noch befahrbare Strassen zu finden, also mussten die Wege vorher auf Passierbarkeit erkundet und Ausweichruten gefunden werden. Nach dem wir angekommen sind, ein Lagerplatz beim Pakistanichen Roten Halbmond gefunden haben starteten auch unverzüglich unsere Erkundungen, wo die Hilfe am nötigsten ist. Derzeit sind wir noch die einzigste ausländiche Hilfsorganisation die hier eingetroffen ist und der Bevölkerung hilft.
Hier finden Sie einen kurzen Bericht und Bilder zu ersten Inbetreibnahme einer Trinkwasseraufbereitunsanlage.
Posted: 2010-09-01 16:57:00Author:
Mister Wong
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