(Pressemeldung des DRK Landesverband Nordrhein e.V.)
Helfen, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht, und Menschen dazu ermuntern, sich für das Gemeinwesen einzusetzen: Dieser Aufgabe stellt sich die Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ seit über fünf Jahrzehnten. Im Jahr 2011 unterstützte sie 258 soziale Einrichtungen in ganz Deutschland mit über 53 Millionen Euro - darunter auch 44 Einrichtungen und Projekte des Deutschen Roten Kreuzes. In Nordrhein waren es zum Beispiel eine ambulante Betreuungsgruppe für an Demenz Erkrankte in Düsseldorf und ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz in Wipperfürth.
Hamburg, 19. Januar 2012 – Helfen, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht, und Menschen dazu ermuntern, sich für das Gemeinwesen einzusetzen: Dieser Aufgabe stellt sich die Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ seit über fünf Jahrzehnten. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands erneut rund 53 Millionen Euro für den guten Zweck. Von den Loseinnahmen profitierten bundesweit 258 gemeinnützige Einrichtungen, die sich sowohl für hilfebedürftige Kinder, Jugendliche und Mütter stark machen als auch Pflegeangebote für kranke und behinderte Menschen sowie Senioren bereithalten. Weitere 28,4 Millionen Euro kamen in Form von Lotteriesteuerabgaben der öffentlichen Hand zugute.
Auch die Mitspieler hatten – getreu dem Motto „Helfen und Gewinnen“ – Grund zur Freude: Mehr als 716.000 Glückspilze erzielten mit ihrem Los einen Gewinn. Pro Woche konnten demnach im Schnitt mehr als 13.700 Gewinne ausgeschüttet werden. Insgesamt gewannen 24 Mitspieler im ersten Rang, in dem Höchstgewinne bis zu einer Million Euro möglich sind. 193 Mitspieler freuten sich im zweiten Rang über durchschnittlich rund 37.000 Euro. In Summe bilanziert das Jahr 2011 mit 50 Millionen Euro, die als Gewinne ausgeschüttet wurden. „Mehrere Hundertausend Loskäufer haben sich aufgrund des guten Zwecks bewusst für die Fernsehlotterie entschieden“, betont Christian Kipper, Geschäftsführer der Fernsehlotterie. „Im Hinblick auf die Neuordnung des Glücksspielwesens in Deutschland sehen wir unseren Auftrag allerdings bedroht: Wir müssen die Position der Soziallotterien stärken, denn nur so können wir langfristig hohe Gewinnausschüttungen für das Gemeinwesen gewährleisten und unserem Auftrag gerecht werden.
Rund 40 Prozent der Loseinnahmen fließen in die sozialen Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände, so dass die Fernsehlotterie zum Beispiel Um- und Ausbauprojekte mit Beträgen von bis zu 500.000 Euro unterstützen konnte. Johannes Stockmeier, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege: „Die Idee der Soziallotterie hat eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Dank der Fernsehlotterie und ihrer Mitspieler können wir auch in diesem Jahr wieder vielen bedürftigen Menschen und Einrichtungen in Deutschland helfen. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf diese wichtige finanzielle Unterstützung zurückgreifen können. Die ARD Fernsehlotterie erzielte von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von rund 1,4 Milliarden Euro und konnte damit über 6.350 Hilfsprojekte fördern.
Posted: 2012-01-24 13:10:00Author:
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