Die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler ruft anlässlich des Internationalen Tages der Minenaufklärung am 4. April dazu auf, im Einsatz gegen die millionenfache Gefahr durch Landminen nicht nachzulassen und Kinder besser zu schützen. "Landminen und Blindgänger sorgen auch Jahre nach Kriegsende noch dafür, dass Dorfbewohner und vor allem Kinder grausam verletzt oder getötet werden', sagte Eva Luise Köhler, die sich zurzeit in Angola unter anderem über Programme zur Minenaufklärung informiert. 'Trotz Fortschritten bei der Räumung und intensiver Aufklärung werden weltweit noch jedes Jahr rund 6.000 Menschen Opfer dieser heimtückischen Waffen. Jedes dritte Minenopfer ist ein Kind. Und gerade der armen Landbevölkerung rauben die Minen oft die Möglichkeit, nach Ende eines Krieges endlich wieder die Felder zu bestellen', so Eva Luise Köhler. Die UNICEF-Schirmherrin ist in der stark von Landminen betroffenen Provinz Malanje mit Minenopfern zusammengetroffen und hat miterlebt, wie junge Angolaner andere Kinder und Jugendliche durch Spiel, Tanz und Information vor der Minengefahr warnen.
(Pressemeldung von UNICEF)Posted: 2009-03-29 01:00:00
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