Niamey/Berlin, 8. September 2010. Das Ausmaß der jährlich wiederkehrenden Nahrungskrise im Niger ist in diesem Jahr besonders besorgniserregend. Ärzte ohne Grenzen hat gemeinsam mit lokalen Partnern seit Jahresbeginn bereits mehr als 77.000 schwer mangelernährte Kinder in 69 Ernährungszentren behandelt. Seit Juli haben Mitarbeiter außerdem Nahrungsergänzung an mehr als 143.000 Kleinkinder verteilt, um sie vor Mangelernährung zu schützen. Um der immer wiederkehrenden Nahrungskrise zu begegnen, die ihren Höhepunkt von Mai bis September hat, ist Prävention unverzichtbar.
(Pressemeldung von Ärzte ohne Grenzen)Posted: 1970-01-01 01:00:00
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