Paris/Berlin, 8. Februar 2012. Das syrische Regime geht gezielt gegen verwundete Demonstranten und gegen Mediziner vor, die die Opfer der Gewalt im Land behandeln. Das geht aus Berichten hervor, die Ärzte ohne Grenzen gesammelt hat. Die Hilfsorganisation hat Aussagen von Ärzten in Syrien sowie von Verwundeten, die außerhalb Syriens medizinisch versorgt werden, in einem Bericht zusammengetragen, der in Paris vorgestellt wurde. Die Zeugnisse stammen von mehreren Personen aus verschiedenen Regionen Syriens und lassen auf gezielte Übergriffe auf die medizinische Versorgung Verwundeter schließen. Ärzte ohne Grenzen kann derzeit nicht in Syrien selbst arbeiten, behandelt aber Flüchtlinge außerhalb des Landes und steht mit Ärzten in Syrien in Kontakt.
(Pressemeldung von Ärzte ohne Grenzen)Posted: 2012-02-08 11:48:00
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