Göppingen. Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Göppingen, hat in der vergangenen Woche die Rettungsdienstbilanz 2008 veröffentlicht. Demnach gibt es weniger Rettungseinsätze, aber mehr Krankentransporte - besonders infizierter Patienten.
Insgesamt wurden 8.999 (9129) zu Notfällen alarmiert. 4.807 (4.574) mal musste zusätzlich ein Notarzt alarmiert werden. Der größte Teil der Einsätze, nämlich 80 Prozent, entfiel auf internistische Notfälle, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie. Unfälle lagen mit 18 Prozent an zweiter und sonstige Notfälle mit zwei Prozent an dritter Stelle der Ausrückursachen.
Die Zahl der Krankentransporte stieg auf 16.720 (15.100) an. Davon entfielen 573 auf Transporte von infektiösen Patienten, was nach Matthias Fink (Rettungsdienstleiter) besonders auffalle. Solche Transporte stellen besondere Anforderungen an das Personal und erfordern nach jeder Fahrt eine spezielle Reinigung und Desinfektion des Fahrzeugs. Diese Zunahme sei laut Fink auf die immer häufiger auftretende Resistenz verschiedener Krankheitserreger gegen Antibiotika zurückzuführen.
Aber auch die Zahl der Verlegungstransporte hat sich auf 466 (302) erhöht. Die Ursachen dafür sieht Fink in der zunehmenden Spezialisierung der Kliniken, der Zunahme ambulanter Behandlungen und der Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen gibt.
| 2008 | 2007 | Unterschied |
Rettungseinsätze | 8.999 | 9.129 | -130 |
Notarzteinsätze | 4.807 | 4.574 | 233 |
Krankentransporte | 16.720 | 15.100 | 1.620 |
Gesamt: | 30.526 | 28.803 | 1.723 |
 (Die Zahlen in Klammern geben die jeweiligen Werte aus dem Jahr 2007 an)
Mister Wong
Webnews
Icio
Oneview
Kledy
FAV!T
Favoriten
Seekxl
Social Bookmarking
BoniTrust
Bookmarks.cc
Newskick
Newsider
Linksilo
Readster
Yigg
Linkarena
Simpy
Yahoo
Technorati
Googlize this
Blinklist
Facebook
Wikio
