Nürnberg, 04.08.2010 Verloren gegangene Anträge, schlechte Erreichbarkeit am Telefon, unverständliche Formulare – die Kunden und Kundinnen stellen den Arbeitsagenturen ein schlechtes Zeugnis aus. Einzig die Pünktlichkeit bei der Überweisung der Leistungen wurde von den knapp 500 Befragten positiv beurteilt.
477 Hilfeberechtigte aus 43 Arbeitsagenturen bzw. Außenstellen in Bayern hat die bayerische Diakonie in ihren Beratungsstellen in den Monaten März und April 2010 befragt. Anhand eines umfangreichen Fragebogens sollten sie ihre Erfahrungen mit den bayerischen ARGEn bewerten. Weder die telefonische Erreichbarkeit noch die Qualität der Auskünfte wurde dabei von den Befragten besser als mit der Note „Drei“ bewertet; knapp die Hälfte der Befragten bewerteten die fachliche Beratung der ARGEn sogar mit vier oder schlechter. Ebenfalls negativ: Die Verständlichkeit der Formulare, der Bescheide und der amtlichen Schreiben aus den Arbeitsagenturen.
(Pressemeldung von Diakonie Bayern)
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