(Pressemeldung des DRK Landesverband Nordrhein e.V.)
Zu wenige Plätze für Engagierte: Das ARD-Morgenmagazin begleitete Martin Löbel (20), Bundesfreiwilligendienstleistender beim DRK-Landesverband Nordrhein im Einsatz. Seine tägliche Aufgabe: Er transportiert Menschen mit Behinderung. Martin Löbel ist einer der insgesamt 35.000 Bundesfreiwilligendienstleistenden. Die vom Bund finanzierten Freiwilligenplätze sind nun alle besetzt. „Wir bräuchten noch viel mehr Freiwilligendienstleistende“, sagt Martina Sobik vom DRK-Kreisverband Essen. „Teilweise müssen wir im Behindertenfahrdienst Beförderungen von hilfsbedürftigen Menschen absagen.“ Um mehr Plätze für Freiwillige zur Verfügung zu stellen, müssten zusätzliche Mittel bewilligt werden. Dadurch bekämen noch mehr junge Engagierte wie Martin Löbel die Chance, sich für andere einzusetzen: „Ich habe mich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden, weil ich nach der Abschaffung des Zivildienstes trotzdem meinen Beitrag für die Gesellschaft leisten wollte“, erklärt der 20-Jährige. Für den Sommer ist der DRK-Landesverband Nordrhein weiter auf der Suche nach engagierten Mitmachern wie Martin Löbel, die sich als „Herzschrittmacher“ oder „Omas Liebling“ im Freiwilligendienst einsetzen. Dann wird der nächste Jahrgang mit engagierten FSJ´lern und BFD´lern starten.
Mehr Informationen unter www.freiwilligendienste.drk-nordrhein.de . Der Beitrag des ARD-Morgenmagazins erschien am 14. Februar.