(JUH). Zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August ermuntern die Johanniter dazu, die Bedürfnisse von Jugendlichen ernst zu nehmen.
Junge Menschen suchen heute nach sozialen Erfahrungen, nach Gemeinschaft, Freunden und nach Geborgenheit in der Familie. Sie möchten mit anderen Erfahrungen teilen. Ihnen geht es nicht nur um das individuelle Glück und das persönliche Fortkommen.
Jugendverbände bauen deswegen auf das Gemeinschaftserlebnis von Jugendlichen und fördern zugleich die individuelle Reifung. Die Johanniter-Jugend, in der rund 10 000 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 27 Jahren engagiert sind, bietet solche Erfahrungen.
Die Jugendlichen genießen dort nicht nur das Zusammensein, sondern üben nebenbei auch demokratische Tugenden ein. Denn sie selbst entscheiden über ihre Programmschwerpunkte, wählen ihre Gruppenleiter und übernehmen so Verantwortung für sich und andere.
Ein Schwerpunkt der Johanniter-Jugendarbeit ist traditionell die Erste-Hilfe-Ausbildung. So organisiert die Johanniter-Jugend bundesweit an mehr als 300 Schulen Sanitätsgruppen. Dort lernen die Schüler, was zu tun ist, wenn sich in der Pause zum Beispiel jemand das Knie aufgeschlagen hat. Die Schulsanitäter kümmern sich um Mitschüler mit chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes oder Allergien, und sorgen bei Schulfesten oder Sportveranstaltungen dafür, dass im Notfall schnell geholfen wird.
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