Bangkok/Berlin, 22. Februar 2012. Ärzte ohne Grenzen weist in dem heute veröffentlichten Bericht "Lives in the Balance" auf den dringenden Bedarf an HIV- und Tuberkulose-Medikamenten in Myanmar hin. Dem Bericht zufolge haben in Myanmar derzeit 85.000 HIV-Infizierte, die dringend lebensverlängernde antiretrovirale Medikamente benötigen, dazu keinen Zugang. Von den geschätzten 9.300 neuinfizierten Tuberkulosepatienten jährlich haben bisher etwas mehr als 300 Menschen eine Therapie gegen multiresistente Tuberkulose (TB) erhalten. Ärzte ohne Grenzen ist der größte Anbieter von HIV/Aids-Therapien in Myanmar.
(Pressemeldung von Ärzte ohne Grenzen)Posted: 2012-02-22 09:58:00
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