Berlin (pressrelations) -
Sudan muss Hilfsorganisationen unverzüglich wieder ins Land lassenHumanitäre Katastrophe droht
Anlässlich der Ausweisung von zehn Hilfsorganisationen aus dem Sudan erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:
Die Ausweisung von verschiedenen internationalen Hilfsorganisationen aus dem Sudan entlarvt die menschenfeindliche Gesinnung von Präsident Baschir. Es ist eine perfide Reaktion auf den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes gegen Präsident Baschir, dem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden.
Im Sudan sind fast 5 Millionen Menschen auf Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Betreuung angewiesen. Inländische Hilfsorganisationen alleine können dies nicht leisten. Es ist daher mit einer humanitären Katastrophe zu rechnen, sollten die internationalen Hilfsorganisationen dauerhaft des Landes verwiesen werden.
Präsident Baschir ist aufgefordert, die internationalen Hilfsorganisationen unverzüglich wieder ins Land zu lassen und alle noch inhaftierten Mitarbeiter freizulassen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Lage der Hilfsorganisationen im Sudan zu einem dringenden Thema der nächsten Menschenrechtsausschusssitzung machen.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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