Osnabrück / Bihar (tdh). Heftige Überschwemmungen haben im indischen Bundesstaat Bihar mehr als 1,5 Millionen Menschen obdachlos gemacht. Nach offiziellen Angaben kamen bislang 55 Menschen ums Leben.
Bihar gehört zu den ärmsten Regionen Indiens. In der vergangenen Woche war der Kosi-Fluss nach heftigem Monsunregen über die Ufer getreten. Nach Expertenangaben handelt es sich um die schwersten Überschwemmungen der letzten 50 Jahre. terre des hommes-Partnerorganisationen beteiligen sich an den Rettungsmaßnahmen. Zur Versorgung der Opfer hat das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk heute erste Mittel bereit gestellt.
terre des hommes-Partner haben in den Distrikten Supaul, Kathihar und Araria mit der Evakuierung von Überlebenden begonnen. Die Rettungsarbeiten werden durch heftige Regenfälle erschwert. In den kommenden Tagen sollen Notlager aufgebaut werden, um die Menschen mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten zu versorgen. Ein weiterer Schwerpunkt der Hilfe konzentriert sich auf die Stadt Madheypura, die besonders schwer von den Überschwemmungen betroffen ist.
Alljährlich kommt es in Bihar während der Monsun-Zeit zu Überschwemmungen. In diesem Jahr führten die ungewöhnlich heftigen Regenfälle dazu, dass der Kosi-Fluss seinen Lauf änderte. Dadurch wurden besonders viele Dörfer überflutet und zerstört.
terre des hommes bittet dringend um Spenden für die Opfer der Überschwemmungen in Bihar.
Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25
Stichwort: Nothilfe Bihar 2008
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