Osnabrück/Bihar (tdh). Die Situation im überschwemmten indischen Bundesstaat Bihar ist nach wie vor katastrophal. Schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen sind obdachlos, etwa 500.000 sind bisher von keinerlei Hilfsmaßnahmen erreicht worden.
Berichten zufolge nimmt die Zahl an Durchfallerkrankungen zu, die von verunreinigtem Wasser verursacht werden. Der Wasserstand des über die Ufer getretenen Flusses Kosi steigt weiterhin.
Indische Partnerorganisationen von terre des hommes haben Rettungsaktionen gestartet. Mit Hilfe von Motorbooten wurden etwa 10.000 Menschen evakuiert. Es sind mehrere Notlager eingerichtet worden, in denen die Menschen mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten versorgt werden. Die ortskundigen Rettungsteams haben Militär und nationalen Katastrophenschutz bei ihren Einsätzen unterstützt. Zudem erhalten die Opfer Hilfe bei der Suche nach vermissten Familienangehörigen, und schwer Verletzte werden in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.
In der vergangenen Woche war der Kosi-Fluss nach besonders heftigem Monsunregen über die Ufer getreten. Der hohe Wasserstand führte dazu, dass der Kosi seinen Lauf änderte. Dadurch wurden besonders viele Dörfer überflutet und zerstört. Nach Expertenangaben handelt es sich um die schwersten Überschwemmungen der letzten 50 Jahre.
terre des hommes bittet weiterhin dringend um Spenden für die Opfer der Überschwemmungen in Bihar:
Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25
Stichwort: Nothilfe Bihar 2008
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