Niamey/Berlin, 1. Oktober 2008. Ärzte ohne Grenzen muss ein medizinisches Ernährungsprogramm in Maradi in Niger einstellen.
Die Behörden hatten die internationale Hilfsorganisation am 18. Juli angewiesen, das Programm auszusetzen.
Das Team nahm daraufhin keine neuen Kinder mehr auf und schloss schrittweise die 13 Behandlungszentren in Maradi und Umgebung.
Zehn Wochen nach der Aussetzung des Programms muss Ärzte ohne Grenzen nun damit beginnen, die Verträge der Mitarbeiter aufzulösen. Eine neue Vereinbarung zwischen dem Gesundheitsministerium und Ärzte ohne Grenzen, die die Projektfortführung möglich machen würde, wurde zwar aufgesetzt. Die nigrischen Behörden haben diese jedoch noch nicht unterzeichnet.
Ärzte ohne Grenzen hofft, die Arbeit möglichst bald wieder aufnehmen zu können.Â
(Pressemeldung von Ärzte ohne Grenzen)
Posted: 2008-10-01 16:49:02
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