Die CBM (Christoffel-Blindenmission) ist eine internationale christliche Entwicklungsorganisation, deren Hauptziel es ist, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden.
Im Jahr 2008 wird sie 100 Jahre alt. Schirmherrin der Kampagne "100 Jahre CBM" ist Eva Luise Köhler, die Frau des Bundespräsidenten.
Die CBM arbeitet mit Partnerorganisationen in den einkommensschwachen Ländern zusammen, um Gesundheitsdienste anzubieten, Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch zu ermöglichen und behinderten Erwachsenen Zugang zu Rehabilitationsdiensten und einem Broterwerb zu verschaffen.
Außerdem tritt die CBM für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als gleichberechtigten Mitgliedern in allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens ein. Die CBM-Partner in Übersee bieten dazu präventive, kurative, erzieherische und rehabilitative Dienste von hoher Qualität an. Sie sollen unter anderem helfen, Armut zu verringern und die Selbstständigkeit betroffener Menschen zu verbessern.
Mehr als 1.000 Hilfsprojekte in 112 Ländern
Derzeit unterstützt die CBM 1.011 Projekte in 112 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Durch ihre Partner erreicht die CBM zurzeit rund 18 Millionen Menschen.
Mitgliedsvereine in zehn Ländern finanzieren das gemeinsame Arbeitsprogramm mit einem Gesamtbudget von etwa 61 Millionen Euro (fast 60 Prozent davon aus Deutschland). Weltweit spenden ca. 650.000 Menschen für die CBM. Allein in Deutschland sind es rund 400.000.
Im Jahr 2008 wird sie 100 Jahre alt. Schirmherrin der Kampagne "100 Jahre CBM" ist Eva Luise Köhler, die Frau des Bundespräsidenten.
Die CBM arbeitet mit Partnerorganisationen in den einkommensschwachen Ländern zusammen, um Gesundheitsdienste anzubieten, Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch zu ermöglichen und behinderten Erwachsenen Zugang zu Rehabilitationsdiensten und einem Broterwerb zu verschaffen.
Außerdem tritt die CBM für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als gleichberechtigten Mitgliedern in allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens ein. Die CBM-Partner in Übersee bieten dazu präventive, kurative, erzieherische und rehabilitative Dienste von hoher Qualität an. Sie sollen unter anderem helfen, Armut zu verringern und die Selbstständigkeit betroffener Menschen zu verbessern.
Mehr als 1.000 Hilfsprojekte in 112 Ländern
Derzeit unterstützt die CBM 1.011 Projekte in 112 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Durch ihre Partner erreicht die CBM zurzeit rund 18 Millionen Menschen.
Mitgliedsvereine in zehn Ländern finanzieren das gemeinsame Arbeitsprogramm mit einem Gesamtbudget von etwa 61 Millionen Euro (fast 60 Prozent davon aus Deutschland). Weltweit spenden ca. 650.000 Menschen für die CBM. Allein in Deutschland sind es rund 400.000.
Allianzpartner und globale Programme
Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. In Zusammenarbeit mit der WHO und anderen Trägern initiierte die CBM die Kampagne "VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht", deren Ziel es ist, dass bis zum Jahr 2020 niemand mehr an einer vermeidbaren oder heilbaren Augenerkrankung erblindet. Ebenso arbeitet die CBM daran, eine internationale Initiative zur Bereitstellung von kostengünstigen Hörgeräten für hörbehinderte Menschen in einkommens-schwachen Ländern auf den Weg zu bringen (WWHearing).
In Deutschland ist die CBM u.a. Mitglied des Diakonischen Werks der EKD, des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und Vereinbarungspartner des Evangelischen Missionswerks (EMW).
Arbeitsprinzipien und Strukturen
Zwölf CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 763 Partner- organisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen. Durch die mehr als 100 entsandten professionellen Vollzeitmitarbeitenden der CBM (Augenärzte, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Projektmanager, u.a.) werden die Fähigkeiten der lokalen Partner gefördert. Dies geschieht durch Kompetenzvermittlung ebenso wie durch die Bereitstellung von finanziellen Ressourcen zur Entwicklung der Infrastruktur.
Wichtige Wurzeln in Berlin
Wichtige Wurzeln der CBM liegen in Berlin, wo der Freundeskreis von CBM-Gründer Pastor Ernst Jakob Christoffel seit 1911 seinen Mittelpunkt hatte. Dieser Kreis existierte auch nach der Teilung Deutschlands weiter und hatte seine Zentrale in Potsdam, während der jüngere Zweig in der Bundesrepublik schneller wuchs und zum Mittelpunkt des heute weltweit arbeitenden Werkes wurde.
1991 wurden die beiden Freundeskreise von Ost- und Westdeutschland vereint. Die Bensheimer Zentrale steuert neben der Pflege ihres Freundeskreises die Finanzen und die Überseearbeit, von Potsdam aus wird weiterhin der überaus engagierte und sich rasch vergrößernde Freundeskreis in den neuen Bundesländern betreut.
Die Christoffel-Blindenmission führt seit Jahren ununterbrochen das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) herausgegebene Spendensiegel.
Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. In Zusammenarbeit mit der WHO und anderen Trägern initiierte die CBM die Kampagne "VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht", deren Ziel es ist, dass bis zum Jahr 2020 niemand mehr an einer vermeidbaren oder heilbaren Augenerkrankung erblindet. Ebenso arbeitet die CBM daran, eine internationale Initiative zur Bereitstellung von kostengünstigen Hörgeräten für hörbehinderte Menschen in einkommens-schwachen Ländern auf den Weg zu bringen (WWHearing).
In Deutschland ist die CBM u.a. Mitglied des Diakonischen Werks der EKD, des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und Vereinbarungspartner des Evangelischen Missionswerks (EMW).
Arbeitsprinzipien und Strukturen
Zwölf CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 763 Partner- organisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen. Durch die mehr als 100 entsandten professionellen Vollzeitmitarbeitenden der CBM (Augenärzte, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Projektmanager, u.a.) werden die Fähigkeiten der lokalen Partner gefördert. Dies geschieht durch Kompetenzvermittlung ebenso wie durch die Bereitstellung von finanziellen Ressourcen zur Entwicklung der Infrastruktur.
Wichtige Wurzeln in Berlin
Wichtige Wurzeln der CBM liegen in Berlin, wo der Freundeskreis von CBM-Gründer Pastor Ernst Jakob Christoffel seit 1911 seinen Mittelpunkt hatte. Dieser Kreis existierte auch nach der Teilung Deutschlands weiter und hatte seine Zentrale in Potsdam, während der jüngere Zweig in der Bundesrepublik schneller wuchs und zum Mittelpunkt des heute weltweit arbeitenden Werkes wurde.
1991 wurden die beiden Freundeskreise von Ost- und Westdeutschland vereint. Die Bensheimer Zentrale steuert neben der Pflege ihres Freundeskreises die Finanzen und die Überseearbeit, von Potsdam aus wird weiterhin der überaus engagierte und sich rasch vergrößernde Freundeskreis in den neuen Bundesländern betreut.
Die Christoffel-Blindenmission führt seit Jahren ununterbrochen das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) herausgegebene Spendensiegel.
Stand: Juni 2007 / Selbstdarstellung
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