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Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
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NPO-Portraits - International tätige Non-Profit-Organisationen
Samstag, 10. Mai 2008 um 10:42
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Was will die Stiftung erreichen?

Die DSW hilft jungen Menschen in Afrika und Asien, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids verschärfen die Armut und bedeuten für viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterstützt die Stiftung Aufklärungsinitiativen und Familienplanungsprojekte in Entwicklungsländern.

In Deutschland informiert die DSW über den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut, Gesundheit und Umweltschutz.

  

Wie kam es zur Gründung?

Am 12. Dezember 1991 wurde die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung von zwei Unternehmern aus Hannover gegründet. Durch einen Zeitungsartikel wurde der Maschinenbau-Unternehmer Erhard Schreiber auf das Weltbevölkerungswachstum aufmerksam - und musste feststellen, dass es in Deutschland keine Organisation gab, die sich mit diesem Thema beschäftigte. Nach Gesprächen mit Experten und Politikern entschied sich Erhard Schreiber, selbst aktiv zu werden. Für seine Idee, eine humanitäre Stiftung zu gründen, die sich für eine Verlangsamung des Weltbevölkerungswachstums einsetzt, hat er in Dirk Roßmann, Inhaber der Rossmann-Drogeriekette, einen tatkräftigen Mitstreiter gefunden. Von Beginn an prägte unternehmerisches Denken die Arbeit der Stiftung.

  

Was unternimmt die DSW?

Die DSW fördert Entwicklungsprojekte in Ländern, in denen ein hoher Bedarf an Sexualaufklärung und Familienplanung besteht. Zurzeit unterstützt die Stiftung rund 30 Entwicklungsprojekte in Ostafrika und Asien. In den meisten Projekten steht die Arbeit mit Jugendlichen im Vordergrund. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Sexualaufklärung am besten funktioniert, wenn sie von Jugendlichen für Jugendliche gemacht wird. Im Rahmen ihrer Initiative Youth-to-Youth für Sexualaufklärung und Gesundheit von Jugendlichen bildet die DSW daher junge Menschen zu Jugendberatern aus, die ihr Wissen an Gleichaltrige weitergeben.

  

Mit wem arbeitet die DSW zusammen?

In ihren Entwicklungsprojekten arbeitet die Stiftung grundsätzlich mit lokalen Partnern, meist Selbsthilfe-Initiativen, zusammen. Durch die gemeinsame Projektentwicklung wird die Unterstützung dem konkreten Bedarf der Menschen angepasst und die vor Ort vorhandenen Erfahrungen genutzt.

Aus der Erkenntnis heraus, dass sich mehr erreichen lässt, wenn viele Partner an einem Strang ziehen, kooperiert die Stiftung mit zahlreichen Organisationen im In- und Ausland. Zu den Partnern der DSW gehört UNFPA, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, ebenso wie die renommierten Forschungsinstitutionen Population Action International (PAI) und Population Reference Bureau (PRB).

  

Wie finanziert sich die Stiftung?

Die DSW setzt auf eine gemischte Finanzierungsstrategie aus privaten und öffentlichen Mitteln sowie Zuwendungen von anderen Stiftungen. Dabei gewinnt die Unterstützung durch private Förderer und Unternehmen weiter an Bedeutung. Als größte private Geldgeberin fördert die Bonita GmbH & Co. KG die Jugendarbeit der DSW in Uganda und Äthiopien. Auch die öffentliche Hand, insbesondere die Europäische Union, unterstützt die Projektarbeit der Stiftung. Ohne die privaten Spenden wäre die Projektarbeit der DSW jedoch nicht möglich.

  

Wer steht hinter der DSW?

Von Beginn an haben Politiker, Journalisten und Experten aus dem In- und Ausland die Arbeit der DSW unterstützt - und dazu ihr Know-how zur Verfügung gestellt. Zum Kuratorium der DSW gehören u. a. Prof. Dr. Klaus Töpfer, Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP) a. D., Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., der Gründer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie Prof. Dr. Ernst-U. von Weizsäcker und die ehemalige Leiterin des UN-Bevölkerungsfonds Dr. Nafis Sadik.

Auch Prominente unterstützen die Arbeit der Stiftung: Alfred Biolek engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Ziele der DSW. Mittlerweile hat er eine eigene Stiftung unter dem Dach der DSW gegründet - die "Alfred Biolek-Stiftung - Hilfe für Afrika".

(Selbstdarstellung der Stiftung)

Kontakt:

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Göttinger Chaussee 115
D-30459 Hannover

Telefon: 05 11 / 9 43 73 0
Fax: 05 11 / 9 43 73 73

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: http://www.weltbevoelkerung.de

Aktualisiert ( Samstag, 17. Januar 2009 um 10:35 )
 
 

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