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Jeden Donnerstag ab 19:30 Uhr findet der Bereitschaftsabend der Bereitschaft Wilmersdorf statt – heute, am 24.07.2008 aber nicht. Das Präsidium des DRK Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V., hatte in einer Nacht- und Nebel-Aktion unter anderem die komplette Bereitschaftsleitung vor die Tür gesetzt, ohne die Mitglieder, die zu einem großen Teil verreist sind, zu benachrichtigen (siehe Beitrag: "DRK Berlin: Hausverbot im Zeichen der Menschlichkeit").
Heute war lediglich der stellvertretende Kreisbereitschafsleiter, Clemens Trautermann, im Gebäude in der Schaperstraße 34, ganz anders als sonst üblich. Auf Fragen, was los sei, antwortete er ausweichend, ließ lediglich durchblicken, dass sich in Zukunft einiges ändere, klärte die anwesenden Helfer aber nicht über die aktuellen Geschehnisse auf und war auch zu keiner Stellungnahme bereit. Nur einige wenige ehrenamtliche Helfer haben bereits mitbekommen, was geschehen ist. „Die wollen uns echt nur verarschen!“, tönt es aus den Reihen der Helfer, als sie über die jüngsten Vorfälle unterrichten worden waren. Wütend, aber vor allem enttäuscht vom Roten Kreuz, das sich ganz groß „Menschlichkeit“ auf die Fahne geschrieben hat, ist man nach diesem unerhörten Vorfall. Dass der Landesverband den Kreisverband hier zur Räson ruft, glaubt heute niemand.  |